Reihe „Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge“, herausgegeben von Konrad Baumgartner und Erich Garhammer, Band 45
Zum Buch:
Daß Frauen auch erwerbstätig waren, ist so selbstverständlich gewesen wie unbeachtet geblieben. Die „Soziale Frage“ als „Arbeiterfrage war verschärft insofern eine Frauenfrage. Dies wird meist übersehen oder verschwiegen. Doch Frauen haben zu allen Zeiten und in jeder Wirtschaftsform ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Leben geleistet. Mit der Veränderung des wirtschaftlichen Systems wandelte sich immer aber auch die Frauenarbeit. So ging mit der Industrialisierung nicht nur eine technische Revolution einher, zugleich führte sie zur Auflösung bisheriger sozialer Ordnungen. Vor allem Frauen aus der Arbeiterschicht waren gezwungen, einer außerhäuslichen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Doch diese Form der Frauenarbeit geriet mehr und mehr in ein Spannungsverhältnis zu der gesellschaftlich und kirchlich tradierten Frauenrolle und deren Implikationen.
Der Autor beleuchtet anhand des methodischen Dreischrittes „Sehen-Urteilen-Handeln“ die gesellschaftliche Wirklichkeit von arbeitenden Frauen am Beispiel der Situation von Industriearbeiterinnen im ostbayerischen Raum im Kontext der Denk- und Handlungsansätze der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert.
Frauenrolle – Familienarbeit – Frauenerwerbstätigkeit: Die gesellschaftliche Diskussion darüber wird auch im 21. Jahrhundert nicht verstummen.
Die Bedeutung dieser Fragen für die Kirche darzustellen und aus pastoraltheologischer Sicht darauf zu antworten, ist das Anliegen dieses Buches.
Autor:
Roland Batz, geboren 1963; Werkzeugmacherlehre; Studium der Theologie in Regensburg und Mainz; 1994 Priesterweihe; seit 1996 Sozialpfarrer im Bistum Regensburg; 2001 Promotion im Fach Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät Regensburg.
Zum Buch:
Daß Frauen auch erwerbstätig waren, ist so selbstverständlich gewesen wie unbeachtet geblieben. Die „Soziale Frage“ als „Arbeiterfrage war verschärft insofern eine Frauenfrage. Dies wird meist übersehen oder verschwiegen. Doch Frauen haben zu allen Zeiten und in jeder Wirtschaftsform ihren Beitrag zum wirtschaftlichen Leben geleistet. Mit der Veränderung des wirtschaftlichen Systems wandelte sich immer aber auch die Frauenarbeit. So ging mit der Industrialisierung nicht nur eine technische Revolution einher, zugleich führte sie zur Auflösung bisheriger sozialer Ordnungen. Vor allem Frauen aus der Arbeiterschicht waren gezwungen, einer außerhäuslichen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Doch diese Form der Frauenarbeit geriet mehr und mehr in ein Spannungsverhältnis zu der gesellschaftlich und kirchlich tradierten Frauenrolle und deren Implikationen.
Der Autor beleuchtet anhand des methodischen Dreischrittes „Sehen-Urteilen-Handeln“ die gesellschaftliche Wirklichkeit von arbeitenden Frauen am Beispiel der Situation von Industriearbeiterinnen im ostbayerischen Raum im Kontext der Denk- und Handlungsansätze der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert.
Frauenrolle – Familienarbeit – Frauenerwerbstätigkeit: Die gesellschaftliche Diskussion darüber wird auch im 21. Jahrhundert nicht verstummen.
Die Bedeutung dieser Fragen für die Kirche darzustellen und aus pastoraltheologischer Sicht darauf zu antworten, ist das Anliegen dieses Buches.
Autor:
Roland Batz, geboren 1963; Werkzeugmacherlehre; Studium der Theologie in Regensburg und Mainz; 1994 Priesterweihe; seit 1996 Sozialpfarrer im Bistum Regensburg; 2001 Promotion im Fach Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät Regensburg.
| Autor | Batz, Roland |
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| Lieferzeit | 3-4 Tage |






