Reihe „Religion in der Moderne“, herausgegeben von Matthias Lutz-Bachmann und Michael Sievernich, Band 6.
Religionsphilosophie ist keine in selbstverständlicher Geltung stehende Disziplin. Um der Spannung zwischen der Sache der Religion und ihrem eigenen Methodenbegriff gerecht zu werden, muß sie zeigen, daß zentrale Fragen der Religion eine philosophische Behandlung verdienen und erfordern. Als philosophische Disziplin partizipiert die Religionsphilosophie dabei an den Leitkategorien und -methoden, aber auch an den klassischen und den gerade aktuellen Diskussionen der Philosophie.
Der vorliegende Band vereinigt Beiträge aus dem Arbeitszusammenhang des Frankfurter Institutes für religionsphilosophische Forschung (IRF). Sie dokumentieren nicht die Einheit einer Schulrichtung, sondern die Vielfalt möglicher Hinsichten, die von der Rekapitulation wegweisender Positionen (Cusanus, Hegel, Feuerbach) über die Explikation unterschiedlicher Methoden (sprachanalytische, phänomenologische, pragmatistische Ansätze) zu einer Diskussion von Grundfragen (Leib-Seele-Dualismus, Theismus, Erfahrungsbezug) führen. Sie sind durch die gemeinsame Aufgabe zusammengehalten, historische Position und systematische Rekonstruktion in ein produktives Verhältnis zu setzen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
Hermann Deuser, Matthias Jung, Arend Kulenkampff, Thomas Liesemann, Matthias Lutz-Bachmann, Michael Moxter, Edmund Runggaldier, Alfred Schmidt, Thomas M. Schmidt, Gangolf Schrimpf, Hermann Schrödter, Eleonore Stump.
Herausgeber:
Matthias Jung, * 1960, Hochschuldozent für Philosophie und Ethik an der TV Chemnitz.
Michael Moxter, * 1956, Privatdozent an der Universität Frankfurt / Main.
Thomas Schmidt, * 1960, wiss. Assistent an der Universität Frankfurt / Main.
| Autor | Jung/Moxter/Schmidt (Hrsg.) |
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| Lieferzeit | 3-4 Tage |






