Wie kann angesichts von Gewalt an Frauen und Kindern angemessen von Männern und Frauen als Ebenbilder Gottes (Gen 1,26.27) gesprochen werden? Die Autorin entwirft auf der Basis des transzendentalen Freiheitsdenkens (Fichte, Schelling, Jenaer Frühromantik) eine Anthropologie der Geschlechter. Dabei ermöglicht Schellings naturphilosophische Reflexion der Geschlechterdifferenz eine Ausdeutung des priesterschriftlichen Schöpfungsberichtes, für die sich der linguistische Begriff der Allomorphie als Analogie anbietet. Dies zeitigt Konsequenzen für die Ebenbildlichkeitsbestimmung von Mann und Frau.
Autorin:
Martina Bär, Dr. theol., geboren 1976 in Wangen /Allgäu, Studium der Katholischen Theologie und Geschichte in Tübingen und Madrid, 2004–2009 Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, dort seit 2010 Assistentin am Lehrstuhl für Theologie und Exegese des Neuen Testaments.
| Autor | Bär, Martina |
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