Die Familie als gesellschaftliches Leitbild

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Kurzübersicht

Ein Beitrag zur Familienethik aus theologisch-ethischer Sicht


XLIII, 242 Seiten
16,5 x 23,0 cm. Broschur
€ 24,00 (D) / CHF 42.30 / € 24,70 (A)
ISBN 978-3-429-02886-2


Reihe „Erfurter Theologische Studien“, hg. von Georg Hentschel und Josef Römelt, Band 92

Die Familie als gesellschaftliches Leitbild

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Das Thema „Familie“ scheint in den letzten Jahren eine bisher ungekannte Brisanz zu haben. Während lange Zeit Fragen der Familienethik auf den rein individualethischen Bereich verwiesen blieben, wird zunehmend die Verantwortung der Gesellschaft für das Wohl der Familie bewußt. Dies geschieht allerdings oftmals noch nicht in einer Weise, die Handlungen nach sich zieht. Vor allem in Strukturentscheidungen wird der Mensch vielfach als unabhängiges Individuum gesehen, ohne seine familiären Bindungen und Verpflichtungen in ausreichendem Maße zu berücksichtigen. Vielfach scheint gerade das Individuum allein und nicht die Familie als Leitbild gesehen zu werden.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich deshalb mit der Frage, inwieweit man angesichts des individualistischen Paradigmas moderner Gesellschaftstheorie und Politik von der Familie als einem Leitbild der Gesellschaft sprechen kann, ob diesem Sachverhalt in gesellschaftlichen Strukturen bereits in ausreichendem Maße Rechnung getragen wird und welche weiteren Konsequenzen er noch erforderlich macht.


Autorin:
Marion Bayerl, geboren 1975, Studium der Theologie an der Katholischen Universität Eichstätt, bis 2002 Projektmitarbeit am Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft, danach Promotion an der Universität Erfurt im Fach Christliche Sozialwissenschaft.

Autor Bayerl, Marion
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