Der vorliegende Band vereinigt die Fragmente einer unvollendeten Promotionsschrift mit bereits publizierten Aufsätzen desselben Autors. Stephan Goerlich - mit 38 Jahren einer schweren Krebskrankheit erlegen - war zugleich Pfarrer und Psychologe. Er wollte mit seiner Dissertation über autobiographische Texte Simone Weils ein Denken und Leben beleuchten, das den einen als Verherrlichung des Unglücks und den anderen als "Abenteuer des Wahnsinns aus Liebe" erscheint. Mit der einfühlenden Empathie des Psychologen und einer seltenen Sensibilität für die irritierende Sprache der Erfahrung "des ganz Anderen" entwickelt Goerlich die Koordinaten eines Martyriums für die Wahrheit, die Simone Weil zunehmend deutlich mit Jesus Christus identifiziert hat.
Autor:
geboren 1966, Studium der Psychologie und der Kath. Theologie in Bonn und Salamanca, 1992 Priesterweihe, 1992-1999 Kaplan in Köln und Psychiatrieseeelsorger an der Rheinischen Landesklinik; 1999-2002 Promovend des Bonner Lehrstuhls "Dogmatik und Theologische Propädeutik; 2002-2004 Pfarrer in Köln, St. Nikolaus; verstorben am 10.10.2004.
| Autor | Goerlich, Stephan |
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